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Danket dem Herrn, denn Er ist freundlich...

von Ellen Schmieg


Letzten Sonntag war Erntedank! Wer das nicht mehr so genau im Kopf hatte, wurde sofort daran erinnert als der erste Blick auf die tolle Deko im Gottesdienstraum fiel! Wunderschön arrangiert waren da die verschiedensten Gaben aus Gottes Natur, die uns Menschen als Speis und Trank für unser leibliches Wohl dienen. Und dennoch bot die Deko "nur" eine "kleine Auswahl" dessen, was Gotte Schöpfung uns bietet, damit es uns gut geht. Wie breit dieses Spektrum ist, sehen wir beim regelmäßigen Einkauf und selbst das ist nicht alles!

Gott verwöhnt uns mit so vielen Gaben und doch können wir das oft nicht mehr wahrnehmen. Und so vergessen wir oft viel zu leicht die Dankbarkeit. Woran liegt das? Am Stress? An der Angebots-Überflutung? Weil es alltäglich geworden ist? Oder daran, dass wir uns nicht mehr bewusst machen woher das alles kommt, was z.B. im Supermarkt in den Regalen liegt?

Gott dankbar sein für das was wir haben? Wieso denn? Das haben wir uns doch mit unserer eigenen Hände Arbeit verdient! Aber woher kommen die gesunden Hände die uns zu dieser Arbeit befähigen? Woher kommen die Talente, die uns genau für die Arbeit ausrüsten, die wir tun? Natürlich haben die meisten von eine Ausbildung gemacht oder lange studiert, um das zu werden was sie heute sind. Doch ohne gewisse Begabungen hätten wir selbst diese schon nicht beweltigen können.

Ein Beispiel: meine Schwester liebte bereits in der Schule das Fach Chemie. Mir hat sich das ganze Thema mit all den komplizierten Formeln nie erschlossen. Und das, obwohl wir beide aus dem gleichen "Genmaterial" entstanden sind. Würde ich versuchen Chemikerin zu werden, würde ich kläglich scheitern, weil mir schlichtweg die Begabung dazu fehlt. Aber Gott hat mir andere Gaben gegeben!

Danken wir also unserem Herrn, dass er so freundlich war uns ganz individuell zu begaben, so dass es in allen Lebensbereichen Menschen gibt, die wir für ein ausgewogenes Miteinander brauchen.

Danken wir dem Herrn, dass er so gütig ist, in seiner Natur Gaben gedeien zu lassen, damit wir zu essen und trinken haben und, dass diese Güte ewig währt! Denn dies hat er uns versprochen: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." (1.Mose 8,22)

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